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Tipps » Freunde/Feinde

 

Was für den einen „Freund“ ist, muss für den andern nicht zwingend „Feind“ sein und umgekehrt.

Unser Ziel ist es, möglichst neutral ein paar Tiere (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) aufzuzeigen, die unseren Lieblingen in verschiedenen Formen nützen oder eben schaden können. So kann die Strassen- oder Stadttaube sowohl Sympathie wie auch Abneigung (Verschmutzungen durch Kot, Lärmbelastungen durch Gurren) hervorrufen. Hier können wir mit sachlicher Aufklärung und vorbildlicher Haltung entgegenwirken. Auch gegen Raubzüge von Katze, Marder und Co. können wir uns mit baulichen Massnahmen schützen.

Kaum Schutz ist aber bei den Beutegreifern aus der Luft möglich, da ihnen unsere Lieblinge völlig ausgeliefert sind. Die „Hitparade“ führt klar der Wanderfalke an. Er ist ein auf fliegende Beute spezialisierter Greifvogel, der aus höchsten Höhen auf sein Opfer herunterstürzt.

Für uns Flugtaubensportler bedeutet dies neben vielen schmerzlichen Verlusten und der Vernichtung von Zuchtarbeit auch Verletzte und führt zum Teil zur Aufgabe des so geliebten Steckenpferdes, weil man es einfach satt hat, „Futterlieferant“ zu spielen.

Neben dem Wanderfalken kann auch der Habicht und der Sperber Schaden anrichten, in der Regel aber nicht so drastisch wie der erst genannte. Da alle Greifvögel bei uns ganzjährig unter Schutz stehen und zum Teil durch fragwürdige Nist- und Aussiedlungshilfen gefördert werden, stehen wir Taubenzüchter mit dem Rücken zur Wand. Denn einen wirtschaftlichen Schaden können wir nicht geltend machen und somit bleibt uns nur die Faust im Sack zu machen.

Die Auflistung erfolgt nicht einer speziellen Gruppierung. In der Regel ist unter Nahrung ersichtlich, ob es sich um einen Feind für unsere Lieblinge handelt.

Wiener Hochflieger mit erheblicher Verletzung Brieftaube mit schwerer Verletzung im Brustbereich
Wiener Hochflieger mit erheblicher Verletzung unter den Flügel durch Wanderfalke.
Brieftaube mit schwerer Verletzung im Brustbereich
Brieftaube mit genähter Brust nach Wanderfalken-Angriff  Brieftaube mit schwerer Verletzung im Brust-/Kropfbereich
Brieftaube mit genähter Brust nach Wanderfalken-Angriff

Brieftaube mit schwerer Verletzung im Brust-/Kropfbereich

Brieftaube mit tödlicher Verletzung im Halsbereich durch Habicht  

Brieftaube mit tödlicher Verletzung im Halsbereich durch Habicht.


 


Rotmilan, Niederglatt (Zürich, CH), April 05

Typisch: Der lange, tief gegabelte, rotbraune Schwanz.
Vorkommen: Lebt in Mittel- und Südeuropa (ohne Türkei). In einem Streifen von der Iberischen Halbinsel bis zur Nordsee sowie an einigen Stellen an der Donau ganzjährig, im übrigen Mitteleuropa nur zur Brutzeit, im Osten meist Zugvogel mit einigen Brutgebieten; zudem eine kleine Population östlich des Schwarzen Meeres. Überwintert unter anderem auf der Iberischen Halbinsel und im Norden Griechenlands.
Brütet in Waldgebieten mit offenen Flächen als Jagdgebiet, im Winter vorwiegend in offenen Gebieten wie Feldern und Mooren.
Brut: 1 Brut; April bis Juli; etwa 3 Eier; nistet in hohen Bäumen, oft in alten Krähen- oder Greifvogelhorsten, oft einzeln, manchmal aber auch in grossen Kolonien.
Nahrung: Kleinsäuger, Fische, teilweise Vögel, grosse Insekten, auch Aas und kranke Tiere, Abfälle. Jagt teilweise anderen Greifvögeln die Beute ab.

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Schwarzmilan Milvus migrans


Schwarzmilan, Greifensee (Zürich, CH), April 06

Typisch: Schwanz meist deutlich weniger stark gegabelt als bei Rotmilan; von unten dunkler und einfarbiger Gesamteindruck.
Vorkommen: Brutvogel in ganz Europa (ausser Lappland und Grossbritannien) sowie in Nordafrika.
Bevorzugt Wassernähe und offenes Gelände (Kulturland, Moor und Sumpfgebiete).
Brut: 1 Brut; April bis Juni; 2 - 3 Eier; Horst meist auf einem hohen Baum.
Nahrung: Jungvögel, Fische, Kleinsäuger; diese Tiere oft tot oder verletzt
.
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Mäusebussard, Olten (Solothurn, CH), März 05

Typisch: Einer der häufigsten und bekanntesten Greifvögel.
Vorkommen: In ganz Europa (ausser Norwegen und Island) und in Russland, im nördlichen und nordöstlichen Verbreitungsgebiet nur während der Brutzeit, in der Türkei nur im Winter.
Bevorzugt abwechslungsreiches Kulturland mit Waldstücken, Hecken und eventuell Mooren.
Brut: 1 Brut; März bis Juli; 3 - 4 Eier; Horst aus Ästen und Zweigen, mit Gras und Moos ausgepolstert, meist auf Bäumen im Wald, seltener auf alleinstehenden Bäumen, auf dem Boden oder auf Felsen.
Nahrung: Grösstenteils Feldmäuse, aber auch andere Kleinsäuger, Insekten und Würmer, Kriechtiere, selten auch Vögel, besonders im Winter auch Aas.

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Sperber, Klingnauer Stausee (Aargau, CH), Feb 05

Typisch: Relativ kleiner, falkenähnlicher Greifvogel. Vom sehr ähnlichen Habicht vor allem an der Grösse, am Lebensraum und am schnelleren Flug zu unterscheiden.
Vorkommen: In ganz Europa (ausser Island) und Teilen Nordafrikas (Marokko, Algerien, Tunesien); meist Jahresvogel, im Norden (Skandinavien) nur Brutvogel. Im östlichen Mittelmeerraum Wintergast.
Bewohnt Nadel- und Mischwald mit Nähe zu offener Landschaft, teilweise auch in Dörfern und Siedlungen mit genügend Hecken, Büschen und Bäumen.
Brut: 1 Brut; April bis Juli; 4 - 5 Eier; flaches Nest aus Zweigen, meist in Nadelbäumen dicht am Stamm.
Nahrung: Hautpsächlich Kleinvögel bis etwa Taubengrösse, seltener auch Kleinsäuger.

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Typisch: Deutlicher Grössenunterschied zwischen Männchen (kleiner) und Weibchen (grösser). Das Männchen ist nur schwer vom fast gleich grossen Sperber-Weibchen zu unterscheiden.
Vorkommen: Jahresvogel in ganz Europa (ausser Island und Irland), fehlt in einigen Teilen Englands, Skandinaviens und Südeuropas.
Lebt in verschiedenen Wäldern (bevorzugt Nadelwald), selten auch in Siedlungsnähe anzutreffen. Grundsätzlich scheuer und versteckter als der Sperber.
Brut: 1 Brut; März bis Juli; 3 - 4 Eier; Horst aus Ästen und Zweigen hoch auf einem Baum.
Nahrung: Hauptsächlich Vögel bis etwa Hühnergrösse, daneben aber auch Kleinsäuger.

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Turmfalke, Bolsward (Friesland, NL), Juli 05


Typisch: Klein und häufig, rüttelt oft. Ähnlich wie Rötelfalke und Rotfussfalke im Schlichtkleid.
Vorkommen: Ganz Europa (ausser Island) sowie rund ums Mittelmeer und im Osten; im nördlichen Teil Brutvogel, sonst Jahresvogel.
Lebensraum sehr vielfältig: in Kulturlandschaft, an Waldrändern, in Dörfern und Städten, auch im Gebirge.
Brut: 1 Brut; April bis Juli; 4 - 6 Eier; brütet in alten Krähennestern oder in Nistkästen oder sonstigen Nischen.
Nahrung: Insekten, Kleinsäuger und Jungvögel.

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wanderfalke
Wanderfalke

Typisch: Etwa krähengrosser Falke. Gilt als schnellstes Lebewesen überhaupt und soll im Sturzflug Geschwindigkeiten von über 300 km/h erreichen.
Vorkommen: In Nordeuropa zur Brutzeit, im restlichen Europa vorwiegend Wintergast, im Mittelmeerraum und in Teilen Mitteleuropas und Grossbritanniens auch ganzjährig.
Fast in allen naturnahen Habitaten vertreten sofern geeignete Nistgelegenheit (Felsen, Klippen, Gebäude, hohe Bäume) vorhanden.
Brut: 1 Brut; März bis Juli; 2 - 4 Eier; Horst an steilen Felsen, Klippen oder Gebäuden, gelegentlich auch in Bäumen (in verlassenen Horsten anderer Arten) oder selten auf dem Boden (in der Tundra).
Nahrung: Ausschliesslich andere Vögel bis Reiher- oder Gänsegrösse, meist jedoch in Taubengrösse, oftmals Wasservögel.
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Typisch: Sehr geschickter Flieger; relativ lange und schlanke, sichelförmige Flügel, wodurch er von der Silhouette her einem übergrossen Mauersegler gleicht.
Vorkommen: Brütet in fast ganz Europa, fehlt in Norwegen, im Norden Schwedens und Finnlands, in Island, Schottland und Irland. Überwintert in Südafrika.
Lebt in verschiedenen offenen Gebieten (Moore, Kulturland, Feuchtwiesen) mit Waldstücken, auch in höhergelegenen Wäldern und Hochmooren anzutreffen, selten auch in Dörfern und Städten.
Brut: 1 Brut; Mai bis September; 2 - 4 Eier; Nistet in alten Nestern anderer Vögel, meist Krähen, aber auch in Horsten anderer Greifvögel oder in Taubennestern.
Nahrung: Im Fluge erjagte Vögel wie Sperlinge, Stare, auch Schwalben und sogar Mauersegler, daneben auch Grossinsekten wie Heuschrecken, Schmetterlinge und Käfer.
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Uhu, Zoo Zürich (Zürich, CH), Jan 02

Typisch: Die grösste Eule, das Weibchen ist etwas grösser als das Männchen.
Vorkommen: Ganzjährig in ganz Europa (ausser Nordfrankreich, Grossbritannien und Island) sowie in Nordafrika und im nahen Osten.
Bevorzugt offene Gebiete mit Waldflächen und eventuell Wassernähe.
Brut: 1 Brut; März bis Juli; 2 - 4 Eier; Nest oft gut versteckt auf dem Boden, seltener in Nischen, alten Raubvogelhorsten oder Baumhöhlen.
Nahrung: Säugetiere (bis Hasengrösse, meist aber Mäuse und Ratten) und Vögel (bis Hühnergrösse, auch Wasservögel).
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Felsentaube, Vogelpark Marlow (Mecklenburg-Vorpommern, D), April 03

Typisch: Aussehen fast wie das der Strassentaube, welche von der Felsentaube abstammt.
Vorkommen: Ganzjährig im gesamten Mittelmeerraum, im Osten bis zum Kaspischen Meer, auch in Schottland, Irland sowie auf den Shetland- und Färöer-Inseln.
Lebt an Felsklippen an der Meeresküste, im Landesinnern auch in Berggebieten oder in der nähe von Ortschaften.
Brut: normalerweise 2 Bruten; Bruten während einem grossen Teil des Jahres möglich, meist von April bis Juli; 2 Eier; Nest in Felsnischen und anderen Hohlräumen (auch an Gebäuden), locker aus Gräsern und Zweigen errichtet.
Nahrung: Hauptsächlich verschiedene Samen, auch grüne Pflanzenteile und Getreide.
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Strassentaube, Stadt Zürich (Zürich, CH), Dez 05

Typisch: Sehr häufig in Städten und Grossstädten; es gibt zahlreiche Variationen.
Vorkommen: In vielen Städten und Dörfern Europas, zum Teil so häufig, dass sie eine Plage sind.
Brut: 3 - 4 Bruten; März bis September; 2 Eier; Nest unordentlich aus Halmen und Zweigen meist an Gebäuden, auch auf Denkmälern, auf Bahnhofsuhren,...
Nahrung: Verschiedenste Samen, Getreide, lässt sich mit Brot, Abfällen und anderem füttern.
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Hohltaube (Friesland, NL), April 01

Typisch: Die beiden kleinen, schwarzen Flecken im Flügel.
Vorkommen: Fast in ganz Europa (ausser Island, in Skandinavien nur im Süden); im Westen und im Balkan ganzjährig, in den übrigen Gebieten nur während der Brutzeit.
Lebt in lichten Wäldern sowie in grossen Parks und Obstgärten; bevorzugt Lebensräume mit alten Bäumen.
Brut: 2 - 4 Bruten; März bis September; 2 Eier; Nest in Bäumhöhlen (zum Beispiel alte Spechthöhlen) und auch in Nistkästen (Bild), welche mit trockenen Blättern, Halmen und Zweigen ausgelegt werden.
Nahrung: Vor allem verschiedene Samen, auch grüne Pflanzenteile und Früchte.
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Ringeltaube, Frankfurt (Hessen, D), März 06

Typisch: Die im Fluge gut sichtbaren weissen Bänder auf den Oberflügeln.
Vorkommen: In ganz Europa (ausser im hohen Norden) und in Russland. (Im Osten und Norden nur zur Brutzeit, sonst Jahresvogel.)
Lebt vor allem in Waldgebieten mit Lichtungen, in Mooren und Feldgehölzen. Selten auch in Städten.
Brut: 2 - 4 Bruten; März bis September; 2 Eier; Nest aus kleinen Ästen auf hohen Bäumen und oder Gebäuden.
Nahrung: Verschiedene Sämereien, grüne Pflanzenteile (zum Teil Kulturpflanzen).
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Türkentaube, Brig (Wallis, CH), Juni 05

Typisch: Häufig in Dörfern und Städten.
Vorkommen: In ganz Europa (ausser Island, Schweden, Finnland), bis ans Kaspische Meer sowie in Teilen der Türkei, Israel und Ägypten.
Lebt in Dörfern und Städten mit eingestreuten Grünbereichen.
Brut: 2 - 5 Bruten; März bis August; 2 Eier; Nest meist auf Bäumen oder in Büschen, aber auch an Gebäuden.
Nahrung: Verschiedene Kulturpflanzen, Früchte, Abfälle, Futter in Form von Brot und anderem.
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Turteltaube, Luisenpark Mannheim (Baden-Württemberg, D), Aug 05

Typisch: Schwarze Federn mit breiten, klar abgegrenzten, rostrot-orangen Säumen im Schulterbereich und auf den Flügeldecken.
Vorkommen: Brutvogel in ganz Europa (ausser Skandinavien, Island, Irland) sowie in Nordafrika und im Nahen Osten; Überwintert in Afrika (meist jenseits der Sahara) und, in kleiner Zahl, auch im Mittelmeerraum.
Lebt in lichten Laubwäldern, an Waldrändern, Feldgehölzen und in Parks, Nahrungssuche auf Feldern und Wiesen.
Brut: 1 - 2 Bruten; Ende April/Mai bis August; 2 Eier; Nest aus trockenen Zweigen und Reisig im Gebüsch oder in Bäumen.
Nahrung: Grösstenteils verschiedene Samen, nebenbei auch Pflanzenteile.
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rotfuchs

Typisch: Hundeartig, rotbraunes Fell, Länge ca. 75 cm, Schulterhöhe ca. 40 cm Schwanzlänge ca. 40 cm, Gewicht ca. 6 bis 10 kg, Dämmerungs- und Nachtaktiv.
Vorkommen: Europa, Asien, Afrika, Amerika, in Australien eingeführt. Bevorzugte Lebensräume sind Wälder, Landschaften mit Versteck- und Aufzuchtmöglichkeiten, auch Dörfer und Städte.
Fortpflanzung: Nach einer Tragzeit von ca. 50 Tage werden 3 bis 5 Jungtiere geworfen. Sie werden ca. 6 Wochen gesäugt, sind nach 4 Monaten selbständig und werden vor dem nächsten Wurf nach ca. 1 Jahr vertrieben.
Nahrung: Allesfresser. Beliebt sind kleine Nagetiere wie Mäuse und Ratten. Solange er keine Hühner, Gänse, Enten oder Kaninchen stiehlt ist er ein gern gesehener Gast. Vögel oder andere Kleintiere fängt er, indem er sich tot stellt und sich dann die nahenden Aasfresser schnappt. Dieses Verhalten trug dazu bei, dass er in vielen Fabeln als listig und schlau bezeichnet wird. In der Not frisst er auch Amphibien.

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Hermelin Mustela erminea und Mauswiesel Mustela nivalis

Typisch: Schlanker kleiner Marder mit rot-brauner Färbung und weisser Unterseite. Länge von 20 bis 25 cm und einer Schwanzlänge von ca. 10 cm. Der Schwanz ist das Hauptunter-scheidungsmerkmal dieser Arten. Das Hermelin verfügt über eine schwarze Schwanzspitze, welche auch im Winterfell schwarz gefärbt bleibt. Beim Mauswiesel gibt es anscheinend zwei Arten, eine davon färbt sich im Winter nicht um.
Vorkommen: Praktisch über die ganze Erdkugel. Die Bestände varieren je Nahrungsangebot sehr stark. Bei uns nicht mehr sehr häufig anzutreffen, dies nicht zuletzt wegen der zeitweiligen Begehrtheit der Felle. Hermeline bewohnen alle Landschaftstypen: Wälder, Wiesen, Felder, Ufer und in begrenztem Maße auch Ränder menschlicher Siedlungen. Sie sind in Höhen bis zu 3400 m anzutreffen.
Fortpflanzung: Wie die Bestandesdichte schwankt auch die Tragezeit und Wurfgrösse starkt. Nach 7 bis 12 Monaten Tragezeit werden 3 bis 9 oder mehr Jungtiere geworfen. Sie werden rund 6 Wochen gesäugt.
Nahrung: Dass Mäuse zu oberst auf dem Speiseplan des Mauswiesels steht, verrät ja bereits der Name. Beide sind äusserst geschickte Jäger, welche in hinterste Winkel ihrer Beute folgen können. Neben Mäusen stehen auch Insekten, Vögel oder Eidechsen auf dem Speiseplan
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Typisch: Rotbraunes Fell mit weiss-gelblichem Kehlfleck. Körperlänge 40-58 cm, Schwanzlänge 18-28 cm und ca. 1 bis 2 kg schwer, bei einer Schulterhöhe von rund 14 cm.
Vorkommen: In fast allen ausgedehnten Laub-, Misch- und Nadelwäldern Europas. Lebt in Baumhöhlen.
Fortpflanzung: Die Paarungszeit der Baummarder ist von Juni bis August. Die Jungen werden allerdings erst im April des folgenden Jahres geboren. Durchschnittlich besteht ein Wurf aus 2 bis 7 Jungtieren. Die Jungen sind bei der Geburt blind und öffnen erst nach 5 Wochen ihre Augen. Der Nachwuchs wird etwa 8 Wochen lang gesäugt und bleibt dann noch rund 4 Wochen bei der Mutter, bis sie selbstständig werden.
Nahrung: Wühlmäuse, Eichhörnchen, Vögel, Insekten, Beeren und Früchte.
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Steinmarder Martes foina

Typisch: Braunes Fell mit weissem Kehlfleck. Körperlänge 30-45 cm, Schwanzlänge 15-25 cm und ca. 1 kg schwer, bei einer Schulterhöhe von rund 14 cm.
Vorkommen: Europa, vermehrt auch in Siedelungsgebieten anzutreffen. Bewohnt Felsspalten oder Dachböden.
Fortpflanzung: Paarungszeit März bis Mai, Tragzeit 260 – 268 Tage (inkl. Eiruhe), Wurfgrösse 2 bis 5 Junge, welche blind geboren werden und nach einer Säugezeit von ca. 6 Wochen noch eine gewisse Zeit von der Muter betreut werden. Gerade junge verspielte Steinmarder können als regelrechte Poltergeister die nächtliche Ruhe von uns Menschen stören.
Nahrung: Als dämmerungsaktiver Jäger vor allem Mäuse, Frösche, Vögel, Regenwürmer und Eier.
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Iltis Mustela putorius

Typisch: Die unverkennbare „Maske“. Körperlänge 30-45 cm, Schwanzlänge 15-25 cm und ca. 1 kg schwer.
Vorkommen: Europa, Wald- und Wiesenbewohner
Fortpflanzung: Paarungszeit Februar bis März Tragzeit 6 Wochen Anzahl Junge 4 bis 7 Junge.
Nahrung: Mäuse, Frösche, Vögel und Regenwürmer.
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